Pflanzen

Japangras

Hakonechloa macra

Japangras bevorzugt frische Standorte und eignet sich gut als Bodendecker oder Beet-Bepflanzung. So pflanzen und pflegen Sie die Gräser-Art richtig.

Wuchstyp
  • Gras
Wuchshöhe
von 30 cm bis 90 cm
Wuchsbreite
von 30 cm bis 50 cm
Wuchseigenschaften
  • ausladend
  • überhängend
  • horstbildend
  • Ausläufer
Blütenfarbe
  • grün
  • braun
Blütezeit (Monat)
  • Juli bis August
Blütenform
  • Rispen
Blüteneigenschaften
  • unscheinbar
Blattfarbe
  • grün
Blattform
  • riemenförmig
  • schmal lanzettlich
Blatteigenschaften
  • Herbstfärbung
Licht
  • absonnig bis halbschattig
Bodenart
  • sandig bis lehmig
Bodenfeuchte
  • frisch bis feucht
ph-Wert
  • neutral bis schwach sauer
Kalkverträglichkeit
  • kalktolerant bis kalkempfindlich
Nährstoffbedarf
  • nährstoffreich
Humus
  • humusreich
Zier- oder Nutzwert
  • Blattschmuck
  • malerischer Wuchs
Winterhärte
  • winterhart
Klimazonen nach USDA
  • 7
Lebensbereiche
  • G2
  • GR2
  • FR2
  • ST2
Verwendung
  • Blumenbeete
  • Einfassungen
  • Einzelstellung
  • Gruppenpflanzung
  • Teichbepflanzung
  • Unterpflanzung
  • Flächenbegrünung
  • Rabatten
Gartenstil
  • Blumengarten
  • Formaler Garten
  • Japangarten
  • Naturgarten
  • Waldgarten

Herkunft

Das Japangras (Hakonechloa macra), auch Japan-Waldgras, Japan-Zwergschilf oder Japanisches Berggras genannt, ist ein Zwergschilfgras aus der Gattung Hakonechloa innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae). Beheimatet ist das Japangras, wie sein Name verrät, an nassen Felshängen in den Bergen auf Honshu, der japanischen Hauptinsel. Unter anderem kommt die Art in der Region des Hakone Gebirges vor, von dem sich der Gattungsname herleitet.

Wuchs

Hakonechloa macra ist eine krautige, ausdauernde und relativ langsam wachsende Pflanze, deren Halme locker überhängende Wogen von 30 bis 90 Zentimeter Höhe bilden. Das spät austreibende Gras bildet unterirdische Ausläufer aus. Über die Ausbreitung von Seitentrieben wächst das Japangras langsam aber stetig im Durchmesser.

Blätter

Das schmale, lanzettliche Laub des Japangrases, das bis zu 20 Zentimeter lang und einen bis zwei Zentimeter breit wird, erinnert mit seiner kräftig grünen Farbe an Bambus. Im Herbst nimmt es eine gelbliche bis bronzene Farbe an.

Japangras im Herbst

Auch im Herbst ist das Japangras noch überaus hübsch anzuschauen, wenn es sich langsam über gelb-bronzefarben nach braun verfärbt

Blüten

Im Sommer, von Juli bis August etwa, erscheinen nah am Halmende unscheinbare, grünlich-braune Rispen. Die Ährchen sind ein bis zwei Zentimeter lang.

Standort

Japangras gedeiht in absonniger bis halbschattiger Lage, am besten in einer eher kühleren Umgebung, ähnlich wie an seinem Heimat-Standort. In feuchteren und kühleren Gegenden wächst das Gras sogar in voller Sonne. Je wärmer die Lage, desto schattiger sollte das Japangras stehen.

Boden

Am besten gedeiht das Japangras in frischen bis feuchten, nährstoffreichen und humosen Böden.

Pflanzung

Setzen Sie das Ziergras mit Wurzelballen im Frühjahr in ein ausreichend großes Pflanzloch. Am besten, Sie halten einen Pflanzabstand von etwa 50 Zentimetern zu anderen Pflanzen ein. Wollen Sie das Japangras jedoch als Bodendecker verwenden, dann sollten Sie das Gras dicht pflanzen, da sich die Horste nur langsam verbreitern. Nach dem Einpflanzen gilt es, das Ziergras gut anzugießen.

Pflege

Einmal angewachsen, benötigt Hakonechloa macra keine besonderen Pflegemaßnahmen. Wenn Spätfröste drohen, freut sich das Gras aber über eine Abdeckung mit einer dünnen Lage Fichtenreisig.

Teilen

Sie sollten das Japangras im Frühjahr teilen. Auch für das Umpflanzen und einen eventuellen Rückschnitt ist das späte Frühjahr die beste Zeit, da die Gräser-Art flach wurzelt und im Herbst sonst Frostschäden drohen.

Verwendung

Japangras am Beetrand

Am Beetrand gepflanzt kommt das Japangras besonders gut zur Geltung und zeigt seinen malerischen Wuchs

Das relativ langsam wachsende, überhängende Ziergras eignet sich gut als Bodendecker und zur Randbepflanzung von Beeten. Im Kübel, mit mindestens fünf bis zehn Litern Fassungsvermögen, sehen die überhängenden Blattschöpfe des Grases ebenfalls sehr dekorativ aus. Auch als Unterpflanzung von Gehölzen und als Blickfang in schattigen Bereichen eignet sich das Japangras. Besonders gut kommt es in Kombination mit Funkien, Farnen und rotlaubigen Pflanzen zur Geltung.

Sorten

Neben der grünlaubigen Art gibt es verschiedene Sorten, unter anderem die auffällig gestreifte Sorte ‘Aureola’, die weit verbreitet ist. Im Gegensatz dazu ist die grünlaubige Art jedoch sonnenverträglicher, winterhärter und schnellwüchsiger. ‘Albovariegata’ ist eine Sorte mit grünem Laub und breiten weißen Längsstreifen. Die Sorte wächst rascher und höher als ‘Aureola’. ‘All Gold’ hat leuchtend gelbe Blätter und ist für sonnige Standorte geeignet.

‘Aureola’

Die buntlaubige Sorte ‘Aureola’ ist verbreiteter als die grünlaubige, jedoch etwas weniger wüchsig

Vermehrung

An feuchten Standorten sät sich das Hakonechloa macra reichlich von alleine aus, auf trockenen Böden hingegen nicht. Größere Horste können Sie auch durch Teilung im zeitigen Frühjahr oder im Herbst vermehren.

Krankheiten und Schädlinge

Japangras ist unempfindlich gegenüber Krankheiten und Schädlingen.

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